Angefangen haben wir mit 3 Laufenten-Weibchen und einem Erpel, namens Joggele. Nach anfänglichen, von uns nicht gewollten Nachbarbesuchen in deren Gärten wurde die Einzäunung immer engmaschiger und höher. Na ja, Lehrgeld muß man halt zahlen. Bald brüteten die Enten und wir dachten, mal schaun, was draus wird. Und es wurde. Goldgelb und niedlich schlüpften die Küken. Doch die Natur hat schon recht grausame Gesetze. Joggele zeigte sich anfangs sehr friedlich, doch auf einmal überkam es ihn und er fing an, die Kleinen zu töten. Sofort wurde er ausquartiert. Doch weiterhin lauerten Gefahren in Form von Vögeln oder Marder, auch ein Fuchs kam fast bis  zur Einzäunung. Wir hatten alle Hände voll zu tun, um unsere Küken zu schützen. Nach Wochen kam Joggele dann wieder zu seiner Familie und wir trauten unseren Augen nicht als er kurz darauf 2  seiner Kinder ertränkte. Er wurde wieder ausquartiert und es kehrte Ruhe ein. Die Küken entwickelten sich prächtig und bald fanden 4 Weibchen bei Susanne und Ralph in der Pfalz ein schönes Zuhause. Joggele und seine Söhne fanden jeweils auch gute Plätze. Jetzt haben wir noch 2 Weibchen und 2 Zwerghühner. Und so soll es auch (vorerst) mal bleiben.

 

Damit die Enten in Baden-Würtemberg im freien gehalten werden dürfen, ist es erforderlich diese mit Hühnern als Frühindikatoren zu halten. Soll heissen, wenn die Hühner tot umfallen ist was im Busch und es könnte Vogelgrippe sein.

Naja, also wir haben uns mehr durch Zufall für wildfarbene Welsumer entschieden und die passen irgendwie ganz gut zu uns. Es sind proppere, dralle, ruhige und sehr nervenstarke Hühnchen, die sich durch fast nicht´s aus der Ruhe bringen lassen.

 

1 Kommentar
  1. Anna Goldschmidt
    07.März 2008 | 17:15

    Guten Tag der Herr….!
    Eure Enten sind voll süß..!!!
    Schönen Tag noch…
    Liebe Grüße..
    Anna & Clara

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