[MW]Es ist soweit, Zoe´s erster Schultag steht an bei John Jones aus Wales, der bei Jenni und Kai Fitkau sowie Christine Rainer in Hessen seminiert. Besondere Ereignisse bedürfen auch besonderer Vorbereitungen, Zoe soll eine Schultüte bekommen, und zwar selbstgemacht! Gisi besorgt uns die Utensilien: Karton, Tonpapier, Krepp und Schäfchenpapier sowie diverse Leckereien, die unbedingt dazugehören. Am Vorabend wird sie gebastelt, die Tüte, in hellgrün mit Fransen und Schleifchen, wie für ein Mädchen halt.
Am nächsten Morgen geht es los. Knapp 4 Stunden Fahrt stehen an und bei der Ankunft erwartet uns dicker Nebel. John ist nur schemenhaft zu erkennen, am Pferch erklärt er in seiner ganz eigenen Art die individuellen Feinheiten der Hundeausbildung.
Mit der Schultüte in der Hand geht es los, wir sind dran. John konnte zuerst nichts mit der Tüte anfangen, da so etwas in Wales nicht üblich, schon gar nicht für einen Junghund, aber so sind wir halt, die Zoe und ich…
An der Schleppleine geht es zum Pferch, Zoe ist mit jeder Haarspitze angespannt und trotzdem auf Sendung. Ein ruhiges lie down und Zoe liegt, ganz allein und ohne viel Aufhebens. Dann lassen wir Zoe erst mal um den Pferch laufen, links, rechts, ohne Kommando nur mit Körpersprache, sie ist immer auf dem Punkt, ganz allein und ohne viel Aufhebens. Sie macht enorm viel Freude, die Zoe.
Dann geht es rein in den Pferch, langsames Aufstehen und kurzes steady an der Leine ist gefordert, macht sie prima. Jetzt wird es aber doch langsam eng im Pferch, ein Schaf schnellt vor und geht gegen Zoe, kurzer Konter, erledigt. Zum Entspannen noch ein paar Runden um den Pferch und schon ist sie vorbei die Einheit.
Da John schon das eine oder andere Halbgeschwisterchen von Zoe ausgebildet hat, Spot, íhr Vater ist ja schliesslich auch Waliser, konnte er einige Parallelen erkennen. Langsames Aufstehen und gerade auf die Schafe zu ist unsere erste Hausaufgabe, abgesichert wird mit der Leine. Flankieren kann sie, aber gerade und ruhig, das ist vorerst zu üben und so machen wir das auch.
Den Abend verbrachten wir alle zusammen bei Christine und Gerald mit Pizza, einem tollem Rotwein und Fachsimpeleien bis spät in die Nacht.
Schön war sie bei Euch “die schönste Nebensache der Welt” vielen Dank Jenni, Christine, Kai und Gerald, gerne einmal wieder.
So und jetzt noch die tollen Bilder von Jeanny die unermüdlich fotografierte, vielen Dank!



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