Faschingshüten bei Anita Hermes im Harz
08.Februar 2008 @ 21:41 Allgemein, Bildergalerie, Training

[MW]Die einen machen Fasnacht, Fasching oder Karneval und wir gehen halt mit unseren Hunden in den Harz zum Hüten. Schön war es bei Anita, zwar saukalt, windig und regnerisch aber sehr lehrreich und spannend. Mit Beate und Pearl, Melanie und Lynn, Alexandra und Paul sowie Ebbo mit Spot und ich mit Eden war die gesamte Palette an Hütehunden und Handlern vertreten. Brave durchstrukturierte, wie Melanie und Beate, die auf den Punkt arbeiten und Freigeister wie Ebbo und mich, die auch ihren Hunden ein bisschen Freiheit lassen. Ok, bei uns geht es vielleicht manchmal etwas länger aber so sind wir halt, wir Männer.

Drei Tage unter Aufsicht zu hüten ist zwar ganz schön anstrengend für Hund und Handler, aber es macht sich bezahlt. Outrun und Stop waren unsere Baustellen, bei fremden flüchtigen Schafen geht Eden immer zu knapp und der Hallo-Effekt beim Trial sieht auch dementsprechend aus. Mit Susi Soay war das ideale Leitschaf für Eden und mich auf der grossen, ebenen Wiese, immer in Bewegung und immer anders als man denkt. Zuhause bei unseren Schafen ist das alles etwas mühsamer und Eden muss hinter den Schafen pendeln damit diese sich überhaupt in Bewegung setzen. Dazu muß man aber sagen, daß die Schafe bei fremden Hunden sich sehr wohl bewegen und auch kooperativ sind.

Kein einziges mal hat sie gependelt die Eden, Susi immer vorneweg und Eden schön seitlich versetzt, sie führt gerne auf Höhe der Köpfe der Schafe, was die Sache für mich recht aufregend macht. Aber bei viel Platz und guter Sicht haben wir uns immer mehr getraut, die Eden und ich. So mancher Drive hat richtig gut ausgesehen, an der Feinabstimmung muss aber schon noch gearbeitet werden.

Der Outrun, wie schon erwähnt immer recht knapp sobald sich die Schafe bewegen, aber am dritten Tag waren schon gewaltige Fortschritte zu sehen. Dank Struktur und Systematik, die von Anita permanent eingefordert wurde, hat sich die Comfort Zone von Eden um einiges erweitert. Es macht halt schon was aus wenn der Hund statt 10 Meter, 30 Meter hinter den Schafen ankommt und man hat auch noch alle Zeit.

Auch der Stop wurde etwas besser wenn ich schneller als Eden bei den Schafen war. Bei zugigen Schafen ist Eden keen bis hinter die Ohrenspitzen, und wenn wir das auch noch in den Griff bekommen, mein lieber Scholli, schaun mer mal.

Es hat sich gelohnt, die lange Autofahrt, die gute Regenkleidung und natürlich die Struktur, der wir jetzt wirlich mehr Bedeutung zukommen lassen. Auch macht es immer Freude mit netten Leuten und Freunden “der schönsten Nebensache der Welt” nachzugehen, gell Eden.

So noch ein paar Bilder, sind zwar nicht so toll geworden, aber wie schon erwähnt, das Wetter war auch nicht so toll. 

 

Anita mit BenBenEdenPaulSpotEbboPearlLynnMimi KopflosEdenEdenChapwo ist sie denn, ich hab sie doch eingesteckt, die Struktur ist weg, saperlot, immer wenn man sie brauchtMario, Ebbo, Anita, Beate, AlexandraBeateAlexandraMelanieSpacePearlEbbo als SchafstellerEbbo als ZuschauerSpotPearlSpotSheddtrainingJoschBeate mit MitchDreamPearl?Dreamdie Strategie, wie war noch mal die StrategieLynnLynn

 

-marioadmin
rss 1 Kommentar
  1. Beate
    09.Februar 2008 | 12:17

    Schön, der freigeistige Bericht ;-) und immer wieder sehr schön mit Euch auf einem Seminar!!
    Viel Erfolg beim Trial an diesem Wochenende! Bei der Vorbereitung kann fast nix mehr schiefgehen!
    LG
    Beate

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