Quelle http://www.ufa.ch/Tiere/Schafe_Ziegen/krankheiten_des_schafes_s.asp
Krankheitendes Schafes |
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Merkmale des gesunden Schafes |
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Das gesunde Schaf weist die folgenden Merkmale auf:
*Die Zahl der Atemzüge kann nur bedingt verwendet werden. Bei Hitze ist die Atmung rascher. Neben der Umgebungstemperatur hat auch die Dicke des Wollflieses einen Einfluss. Die Art und Weise der Atmung kann aber einen deutlichen Hinweis auf den Gesundheitszustand des Tieres geben. |
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Weitere Merkmale des gesunden Schafes:
Artgerechte, zweckmässige Haltung und Fütterung fördert und erhält den Gesundheitszustand der Schafe. Bei gehäuft auftretenden Störungen und Krankheiten sind auch die Betriebsführung und die Fütterung zu überprüfen.
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Beim Schaf treten hauptsächlich die folgenden Krankheiten auf:
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Klauenfäule (Moderhinke) |
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Das folgende Krankheitsbild ist typisch für die Klauenfäule:
Die Ursache dieses Schafleidens ist auf eine Mischinfektion durch Bakterien zurückzuführen. Verschiedene an der Erkrankung beteiligte Bakterien gedeihen nur unter Luftabschluss. Unter umgebogenen Klauenrändern finden sie daher oftmals ideale Lebensbedingungen. Die Ansteckung erfolgt in der Regel durch direktes Eindringen der Bakterien in die Klauen. Dieser Vorgang ist erleichtert bei durch Nässe erweichten Klauen und bei durch Schmutz und Steine verletzten Zwischenklauenhäuten. Die Erreger vermögen im kranken Klauenhorn jahrelang zu überleben. In der Umwelt gehen sie je nach Klima- und Hygieneverhältnissen innert 14 - 30 Tagen zugrunde. Vorbeugemassnahmen:
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Vor allem im Frühjahr und Herbst sollen Schafe einmal wöchentlich durch ein Klauenbad getrieben werden. Dadurch können kleine Klauenverletzungen, durch welche Infektionserreger eindringen können, desinfiziert werden. Voraussetzung für die Wirksamkeit von Klauenbädern ist eine regelmässige, gründliche Klauenpflege. Klauenbadlösungen müssen eine wirksame Konzentration aufweisen:
Behandlungsmassnahmen:
In Problembetrieben kann eine zusätzliche Impfung der Herde durch den Bestandestierarzt angezeigt sein.
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Räude |
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Räudeverdacht ist sofort dem Tierarzt zu melden, da es sich um eine anzeigepflichtige Seuche handelt. Typische Symptome für Räudebefall sind:
Mit der Zeit entstehen gelbliche Krusten, die sich samt der Wolle vom Körper lösen. Der Erreger der Krankheit ist eine auf der Haut lebende Saugmilbenart. Die Milben bleiben 4 - 6 Wochen am Leben und vermehren sich sehr rasch. Während des Sommers halten sie sich unter anderem auch im Gehörgang, in der Augengrube und in der Leistenfalte auf.
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Es ist empfehlenswert, das Räudebad vorbeugend zweimal jährlich, d.h. im Frühling und im Herbst durchzuführen. Dabei sind die Tiere ganz unterzutauchen. Die Ställe sind ebenfalls gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Im Rahmen der kantonalen Alpfahrtsvorschriften ist das Räudebad für zu alpende Tiere obligatorisch. Die benötigten Räudemittel sind durch den Bestandestierarzt zu beziehen. |
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Wurmkrankheiten |
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Nebst den äusserlichen Parasiten (Ektoparasiten) wird das Schaf auch von inneren Parasiten (Endoparasiten) befallen, welche die Leistung vermindern. Die bekanntesten und verbreitetsten sind:
Durchfall ist vielfach ein Zeichen für Verwurmung.
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Die Entwurmung erfolgt durch direktes Verabreichen von Medikamenten (Boli, Paste, Injektionen, Suspensionen). Nur eine systematische Bekämpfung bringt den gewünschten Erfolg. Der Bestandestierarzt kann auf Grund einer Kotuntersuchung den Wurmbefall feststellen, eine geeignete Behandlungsstrategie vorschlagen und auch die entsprechenden, rezeptpflichtigen Mittel liefern.Sumpfige Weiden sollen für Schafe nicht zugänglich sein, da sie Brutstätten für Leberegel sind (Zwischenwirt: Zwergschnecke). |
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Weissmuskelkrankheit |
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Weissmuskelkrankheit ist auf eine mangelhafte Versorgung der Tiere mit Selen und Vitamin E zurückzuführen. Vorwiegend befallen werden Lämmer im Alter bis zu 3 Monaten. Sie zeigen einen steifen unsicheren Gang. Bei akutem Verlauf treten Festliegen und Todesfälle rasch auf. |
Eine rechtzeitige Behandlung erkrankter Tiere durch den Tierarzt mit geeigneten Präparaten verhindert Todesfälle. Eine korrekte Versorgung aller Tiere mit Selen und Vitamin E wird durch eine tägliche Gabe von 20 - 40 g (je nach Körpergewicht) UFA 998 Mineralsalz sichergestellt. Das ist besonders in Gebieten notwendig, wo Selenmangel im Grundfutter verbreitet ist. |
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Statistiken
Habe ein Schaf das kinder mit frischen Brot fütterten ,jetzt hat das Schaf durchfall und einen aufgebläten Bauch und liegt nur . Was kann man tun .?
Hallo Jochen,
stell die Frage nochmal bei http://www.schaf-foren.de
da wird dir bestimmt geholfen.